Luftfahrt: Rohre biegen mit kontrollierter Wandstärkenschwächung

Alle Abläufe sind auf der t bend Dornbiegemaschine  einfach programmierbar.
Alle Abläufe sind auf der t bend Dornbiegemaschine einfach programmierbar.

Das Thema Sicherheit steht gerade bei der Flugzeugindustrie immer im Mittelpunkt. So auch bei einem unserer aktuellen Projekte für einen renommierten Flugzeughersteller. Für ihn haben wir eine spezielle Dornbiegemaschine entwickelt, die Aluminium-, Titan- und Edelstahlrohre bis 60 mm Durchmesser biegt – und das mit einer Wandstärke von 0,5 bis 1,5 mm sowie Radien von 1xD.

Sequenzsteuerung verbessert Prozesse
Besonders macht unsere neue Lösung vor allem die Kontrolle der Wandstärkenschwächung. Dazu kann unsere t bend Dornbiegemaschine im letzten Bogen über ein gesteuertes Innenrohr nachdrücken. Mit diesem Verfahren stellen wir sicher, dass die Wandstärke der Rohre auch nach dem Biegen zuverlässig die anspruchsvollen Vorgaben erfüllt. Ein bestmöglicher Durchfluss und die Stabilität der bearbeiteten Rohre bleiben damit bewahrt.

Alle Achsen der speziellen Rohrbiegemaschine sind mit servoelektrischen Motoren ausgestattet. Und mit dem Einsatz unserer neuen Sequenzsteuerung ist eine lückenlose Synchronisierung sämtlicher Bewegungsachsen in verschiedenen Abfolgen möglich. Jede Bewegung wird dabei in alle Achsen unterteilt. Unterschiedliche Bereiche können mit den passenden Momenten bewegt werden. So lässt sich beispielsweise ein Bogen einfach sequenzieren und mit der benötigen Kraft nachschieben bzw. bremsen.

Einfach speichern, geschützt abrufen
Die Abläufe der Dornbiegemaschine sind leicht programmierbar, können dem Produkt zugeordnet und bei Bedarf abgerufen werden. Über den Verlauf hinaus berücksichtigt die Sequenzierung ebenfalls die Radien, Bearbeitungsabläufe und das Material. Mit dem Netzwerkzugang der Steuerung können die gewünschten Geometrien aus dem CAD eingelesen und die Daten zum Kollisionstest hinterlegt werden. Entsprechend den Chargen- und Batchgröße ist die Messmaschine dem System zugeschaltet. Für das benutzerdefinierte Speichern der produktionsrelevanten Daten sorgt ebenfalls die Sequenzsteuerung. Mit einem Passwort und der Berechtigung können diese Daten wieder aufgerufen und bearbeitet werden. Und selbstverständlich sind die Maschinensoftware und sämtliche Bauteile der Steuerung, inklusive dem der Bedienpanel (MMI), Industrie 4.0 fähig.

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