Software mit System


Titelstory . Ganzheitliche Fertigungsüberwachung

Für individuelle Arbeitsabläufe installiert

Komplexes einfach zu machen ist die Idee hinter unserer Software t project. Für bessere Prozesse bei der Rohrbearbeitung ermöglicht sie beispielsweise Verbindungen zu BDE-, CAD- oder ERP-Systemen, Biegemaschinen oder Roboterbiegern. Und für mehr Fertigungssicherheit können mit ihr Tests gefahren und der Status der Produktion erfasst werden. Sie ist als „geschlossene“ Software leistungsstarker Dreh- und Angelpunkt in unterschiedlichsten Bereichen. Wo genau? Das verraten wir Ihnen gerne. Steigen wir einfach mitten ins Thema ein ...

Unsere Software t project basic und die Variante t project professional sorgen dafür, dass Rohre unter Artikel- und Zeichnungsnummern gespeichert werden können. Ebenfalls möglich ist die Verbindung zu verschiedensten CAD-Systemen und das Online-Laden von Daten. Darüber hinaus kann die Software mit unterschiedlichen peripheren Anlagen verknüpft werden, wie z. B. einer Messmaschine, einem BDE-System oder auch mit Druckern. Und weil die Biegemaschine für die Umsetzung Winkel, Längen und Verdrehungen benötigt, nutzt unser System die Koordinaten und führt diese mit materialspezifischen Werten zusammen, um hieraus Biegedaten zu ermitteln. So können sowohl „normale“ Biegemaschinen als auch Rechts-/Links-Biegemaschinen unterstützt werden. Eine Besonderheit ist, dass t project auch in der Lage ist die Positionen und Biegewerte für unsere Roboterbieger zu erzeugen. Die Daten können hierfür ebenfalls online geladen werden.

Kollisionstest für Werkzeug, Maschinen und Raum

Für die wirtschaftliche und gesicherte Produktion bietet unsere erweiterte Software t project professional die Option, einen werkzeug-, maschinen- und umgebungsgebundenen Kollisionstest zu fahren. Dafür werden sowohl die Maschinen- als auch die Werkzeugparameter als CAD-Daten eingelesen. Dies garantiert eine korrekte Darstellung der Maschine mit den entsprechenden Kollisionspunkten, den Werkzeugen und den damit verbundenen Spannlängen. So können der Bediener oder auch der Konstrukteur die Machbarkeit schon vor dem Fertigungsstart prüfen. Dafür ist unser System netzwerkfähig unter Windows 7 und Windows 10.

Biegedaten, Sägeliste und Beschriftung

Sämtliche Funktionen der basic-Variante sind selbstverständlich auch in t project professional enthalten. Zusätzlich ist das Programm in der Lage, Biegedaten an Rohrgeometrien zu ermitteln, die an beiden Seiten bereits mit einem Flansch oder sonstigen Umformgeometrien versehen sind. Das Programm kann Rohrverläufe aus mehreren Rohren vereinzeln und natürlich auch eine vollständige Sägeliste generieren. Diese Sägelisten sind dazu geeignet, eine optimierte Vorbereitung für Fertigungsprozesse durchzuführen – unabhängig davon, ob normal getrennt wird oder mit einem fortschrittlichen spanlosen transfluid®-Trennsystem. Bereits diese Säge-listen können Fertigungsabläufe erheblich verbessern. Unsere Lösung ist natürlich auch in der Lage einen Drucker anzusteuern. So können Rohre nach dem Trennvorgang direkt beschriftet werden, alphanummerisch sowie mit Bar- oder QR-Codes.

Präzisere Prozesskontrolle

Für die bestmögliche Nutzung ist das Erfassen der verschiedenen Arbeitsschritte sinnvoll. Sind dafür keine PC-Terminals an den Fertigungsanlagen vorhanden, sollten diese ergänzt werden. Der Bediener kann dann mittels Handscanner z. B. einen Barcode einlesen. Damit ist identifiziert, an welcher Position sich das Rohr in Bearbeitung befindet. Ist der Prozess abgeschlossen, wird entsprechend dem Ampel-Prinzip das Produkt auf der Anzeige grün markiert.

Ein gelb gekennzeichnetes Werkstück ist aktuell an der entsprechenden Station in Bearbeitung. Und wird ein rotes Feld angezeigt, kann eine hinterlegte Anmerkung eingesehen werden, wie z. B.: „Material ist nicht vorhanden“. Spannend hierbei ist ebenfalls – falls eine entsprechende Schnittstelle zur Verfügung steht – dass die Artikelnummern der Produkte aus ERP-Systemen direkt übernommen werden können. Auch die Fertigungszeiten werden natürlich erfasst. Damit kann genau nachvollzogen werden, wie viele Teile in einem bestimmten Zeitraum gefertigt wurden. Nach Abschluss des Fertigungsablaufs ermöglicht eine neutrale Schnittstelle das Auslesen der Fertigungszeiten, z. B. über Excel.

Einen weiteren Vorteil bietet unser System beispielsweise nach dem Einlesen eines Artikels. Dieser kann in unterschiedliche Fertigungsabläufe aufgeteilt, mit entsprechenden Barcodes versehen und dem Scannersystem über eine Laufkarte zur Verfügung gestellt werden. Mit t project steht so ein einfach bedienbares geschlossenes System zur Fertigung und Prozessüberwachung mit sehr vielen Möglichkeiten zur Verfügung.

Sicheres Biegen