In 6 Sekunden automatisch vom Rohr-Coil zum fertigen Schlauchverbinder

Fertigungssystem von transfluid schafft extrem kurze gerade Längen nach Bogen und Umformung

Kommt es bei der Produktion nur auf die Geschwindigkeit an? Natürlich nicht. Insbesondere bei Verbindungen, die hochdynamischen Belastungen standhalten müssen, spielt die Qualität eine wichtige Rolle. Schlauchverbindungen im Automobilbau müssen robust, beständig, sauber und langfristig dicht sein. Die transfluid Maschinenbau GmbH hat jetzt ein Automationssystem ihres Portfoliobereichs „t motion“ entwickelt, das eine schnelle und hochpräzise Rohrfertigung von Kurzteilen mit einem Bogen sichert. Die besonderen Verbindungen kommen in Autokühlern und der Klimatechnik zum Einsatz.

Spanlos trennen und exakt rollieren

Die spezielle transfluid-Fertigungszelle ermöglicht die direkte Bearbeitung vom Coil. Das Rohr im Durchmesserbereich von 8 bis 22 Millimeter wird in der ersten Fertigungsstufe abgewickelt, gerichtet und getrennt. Das orbital spanlose Schneiden der Rohre erfolgt bis zu einer kürzesten Länge von 34 Millimetern. Für die folgenden Prozesse ist das saubere Trennen der Schlüssel für die unmittelbare Weiterverarbeitung. Denn es schließt Verschmutzungen aus, die den späteren Systemeinsatz gefährden könnten.

Nach dem Trennvorgang werden die Rohrenden, mit denen der Schlauch verbunden wird, in einer Transferanlage gestaucht. Anschließend rolliert und poliert eine weitere Anlagenkomponente die Oberfläche. Diese Rolltechnik von transfluid ermöglicht kurze Spannlängen und das Formen nahezu jeder Geometrie.

Sicheres Biegen nach der Umformung

Nachdem die Endenumformung axial und rollierend angebracht ist, biegt die „t motion“-Fertigungsanlage zusätzlich 80 Prozent der Teile zwischen 40 und 120 Grad automatisch. Der besondere Vorteil der Gesamtbearbeitung liegt vor allem darin, dass die extrem kurzen Teile beidseitig geformt und anschließend gebogen werden müssen, wobei nahezu keine gerade Länge vorhanden ist. „Die Herausforderung bei der Entwicklung war ganz klar der hohe Anspruch an die Qualität, der mit einer zeiteffizienten Fertigung verbunden werden sollte“, so Stefanie Flaeper, Geschäftsführerin bei transfluid. „Unser Team hat mit der Umsetzung dieser Anlage sichergestellt, dass während der kompletten Bearbeitung Deformierungen der Rohre ausgeschlossen sind und die Oberfläche sowie bereits angebrachte Umformungen im gesamten Prozess bewahrt bleiben.“ Mit einer Taktzeit von 6 Sekunden ist diese Produktion auf hohem Qualitätsniveau insbesondere fur Kurzteile eine wirtschaftliche Lösung.

 

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