Rohrbiegen als Effizienztreiber im Schiffbau


Transfluid-Großrohrbiegemaschinen mit schnellen Werkzeugwechseln ermöglichen auch bei CuNiFe- und Edelstahlrohren enge Radien

Kapazitäten werden im internationalen Schiffbau und Offshore-Bereich immer wirkungsvoller geplant und vorhandene Ressourcen stärker genutzt, um Prozesse zu verbessern. Bei der Rohrbearbeitung setzt die Branche deshalb mehr denn je auf zeit- und kostensparende Biegemaschinen für große Rohrdurchmesser. Denn als effiziente Alternative zum Schweißen von Großrohren bewähren sich fortschrittliche Rohrbiegetechnologien. Diese Lösung für Rohre entwickelt das Hightech-Unternehmen Transfluid innerhalb seines Portfoliobereichs 't bend'. Die Biegemaschinen ermöglichen dabei die leistungsstarke Bearbeitung von Rohren mit einem Durchmesser von bis zu 325 mm.

Dazu erläutert Stefanie Flaeper, Geschäftsführerin bei Transfluid: „Unsere Biegetechnik senkt erheblich die Fertigungskosten und schafften einen Zeitvorsprung von bis zu 60 %. Das ist ein unschlagbarer Vorteil auf internationalen Märkten.“ Der Trend geht dahin, dass Flansche bereits vor dem Biegevorgang am geraden Rohr angeschweißt werden. Hier wirkt effektiv eine innerbetriebliche Vernetzung zu entsprechenden CAD-Programmen. So können die Isometrien direkt in der Transfluid-Biegesoftware 't project' verarbeitet werden. „Wir bieten hiermit eine enorme Flexibilität, die zusammen mit den extrem kurzen Werkzeugwechselzeiten von unter 20 Minuten eine deutliche Effizienzsteigerung in der Rohrfertigung ermöglicht“, so Stefanie Flaeper.

 

Mobiler Einsatz an Bord

Die mobile Tablet-Version 't project Draft' schafft mehr Freiheit bei besonderen Anforderungen.Wenn Rohrdaten nicht aus dem CAD kommen, können sie auch manuell in die Software eingegeben werden. Dies kann der Fall sein, wenn Verrohrungen bereits vorhanden sind und diese entsprechend vermessen werden. Weil das nicht immer im eigenen Hause stattfindet, sondern direkt auf den Schiffen, sorgt die Tablet-Variante für mehr Flexibilität. Mit dieser Software ist es möglich, Rohre isometrisch zu vermessen und einzugeben. Anschließend läuft der Daten-Versand direkt per E-Mail zur Fertigungs-Abteilung. Dort kann bereits die Produktion starten, während auf dem Schiff weitere Rohrgeometrien aufgenommen werden.

Endformen und Raumvorteil

Eine Stärke ist die Option von Endformprozessen, z.B. für das Anformen von Flanschen. Mit den Transfluid-Biegetechnologien können Großrohre und Rohre mit kleinem Durchmesser optimal bearbeitet werden. Selbst bei CuNiFe- und Edelstahlrohren sind enge Radien möglich, sodass hier zusätzlich ein räumlicher Vorteil im Schiff selbst realisiert werden kann. Seine fortschrittlichen Maschinen und Software-Lösungen präsentiert Transfluid auch auf der diesjährigen SMM in Halle B2.EG am Stand 324.

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