Roboterbiegen leicht gemacht


Technologie . Ohne Programmierung zur Wunschgeometrie

Mehr Freiheit bei der Rohrbearbeitung: Dafür geben wir zum besseren Biegen dem „Kollegen“ Roboter einfach unsere Biegesysteme in die Hand. Mit dem bereits mehrfach bewährten Einsatz bei unseren Kunden haben wir jetzt unsere cleveren Systeme weiterentwickelt und zusätzliche Vorteile geschaffen.

Ganz klar, mit dem Robotereinsatz ist das Handling zum Abholen und Ablegen der Rohre bereits integriert. Das Besondere: Beim Biegen selbst können Werkstücke umgesetzt werden, die an beiden Rohrenden schon final bearbeitet sind – z. B. mit angebrachten Verbindungssystemen oder ggf. Flanschen. Denn im Gegensatz zu einer „normalen” Biegemaschine ist der Roboter in der Lage, beidseitig sehr kurze Restlängen zu realisieren, weil er von beiden Seiten mit dem Biegen startet. So bearbeitet er auch Rohr-Schlauch-Rohrverbindungen, nachdem der Schlauch bereits mit beiden Rohren verbunden ist. Darüber hinaus ist der Roboter natürlich prädestiniert für das schwingungsfreie Biegen sehr langer Leitungen mit kleinem Durchmesser.

Integriertes Handling zum Abholen und Ablegen der Rohre

Diverse Rohrgrößen ohne Rüsten

Jeder Roboter ist von Haus aus ein Rechts-/Linksbieger. Auf diese Weise kann er beide Biegerichtungen über einen Biegekopf darstellen und bis zu 3 Biegeebenen können pro Biegekopf eingerüstet sein. Damit sind ohne Aufwand bis zu 3 unterschiedliche Rohrgrößen je Biegekopf für die effektive Bearbeitung möglich. In einer solchen Fertigungszelle spannen die entsprechende Rohrfixierung oder der entsprechende Rohrhalter natürlich auch gleich mehrere Rohrgrößen.

Programmieren war gestern

Im Gegensatz zu anderen Systemen, die das Rohr positionieren, fährt der Roboter bei unserer Lösung am Bauteil entlang, um die entsprechenden Bögen anzubringen. Die Biegeachse, die den Biegekopf antreibt, haben wir im Roboter integriert.

„Die Bedienbarkeit von Robotern ist oftmals eine Hürde. Wir wollten deshalb bei unserem System eine einfache, ganz normale Steuerung implementieren. Wie bei einer herkömmlichen Biegemaschine. Da lag natürlich der Einsatz unserer Software t project nahe.“

Jochen Frettlöh, Konstruktion:
Biegetechnologie

Damit der transfluid®-Roboter-bieger nicht mehr aufwendig programmiert werden muss – schließlich ist nicht in jedem Unternehmen ein Experte vor Ort – haben wir auf eine leicht bedienbare Biegemaschinensteuerung gesetzt. In Verbindung mit der t project-Software können Biegedaten so online eingelesen werden. Der Roboter kennt damit die Abläufe und biegt bereits das erste Rohr entsprechend der geforderten Geometrie. Korrekturen bei Überbiegungen und dergleichen sind dann ebenfalls über die Steuerung machbar und sie kann auch mit Messsystemen verknüpft werden.

Die nächste Evolutionsstufe unserer Roboterbieger steht schon in den Startlöchern. Das System biegt dann auch mit Dorn. Damit sind Rohre bis 22 mm Durchmesser, die aktuell nur dornlos gefertigt werden, mit Innendorn biegbar.

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Stefanie Flaeper
Geschäftsführerin
Tel.: +49 29 72 / 97 15 - 10
sflaeper@transfluid.de