Schneller Werkzeugwechsel mit System

Transfluid macht komplexe Rohrbearbeitung mit automatischem Werkzeugwechselsystem einfacher

Immer schneller, immer anpassungsfähiger: Das Biegen von Rohren mit Durchmessern bis 120 mm wird kontinuierlich anspruchsvoller, während die Folgekosten möglichst gegen Null tendieren sollen. „Es kommt heute nicht mehr nur darauf an, die technische Effizienz in Abläufen oder Maschinen zu realisieren“, so Stefanie Flaeper, Geschäftsführerin bei Transfluid. „Es müssen hier vor allem auch die gestiegenen Anforderungen an neue Produkte umgesetzt werden. Und bei aller Zeiteffizienz und Präzision sollte die Lösung natürlich beherrschbar sein.“ Dafür haben die Spezialisten aus dem nordrhein-westfälischen Schmallenberg ihre Rohrbiegemaschine t bend DB 40120-CNC-VE entwickelt. Sie ermöglicht bei solchen Rohren Biegeradien von 1 x D und sehr geringen Wandstärken.

 

Effektiver mit Transfluid-Sequenzsteuerung

Im Rahmen eines aktuellen Projektes wurde der Aufbau dieses neuen Biegesystems vollelektrisch umgesetzt. Alle Bewegungsachsen sind über die spezielle Transfluid-Sequenzsteuerung optimal miteinander synchronisiert oder können gegeneinander gesteuert programmiert werden. Darüber hinaus besteht die Möglichkeit einer einfachen Ablaufoptimierung uber diese Sequenzsteuerung, was effektiv die produktspezifischen Taktzeiten verbessert.

Eine weitere Stärke ist die einfache Bedienbarkeit. Denn sämtliche Parameter können aus dem CAD übernommen und die entsprechenden Formspannstücke automatisch nach Bedarf abgerufen werden.
Die Reduzierung der Folgekosten haben die Transfluid-Ingenieure per automatischem Spannstückwechselsystem realisiert. Der Zeitrahmen für den Werkzeugwechsel ist hierbei vergleichbar mit dem eines Radienwechsels.


Spannstücke bis zu acht Mal wechseln

Die neue DB 40120-CNC-VE verfügt über zwei Werkzeugebenen. Sie ist in der Lage, die Spannstücke acht Mal zu wechseln, sodass jedes Rohr auch in sehr komplexen Geometrien biegbar ist. Diese Form der Werkzeugbestückung ist besonders effizient und reduziert die Folgekosten auf ein Minimum. „Vor allem weil die Durchmesser relativ ähnlich und die Radien mit 1 x D sehr eng sind, verändern sich eigentlich nur die Verlaufsgeometrien bei neuen Produkten. Das bedeutet, es müssen nur neue Spannelemente eingesetzt werden“, erläutert Stefanie Flaeper. Zur Realisierung der engen Radien bei einer relativ geringen Wandstärke verfügt die neue Rohrbiegemaschine zusätzlich über eine Nachdrückvorrichtung. Damit kann bei einer sehr kurzen Restlänge auch der letzte Bogen kontrolliert nachgeführt werden.

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Video DB 40120-CNC-VE

Nächste Messe: Hannover Messe, 24.-28.04.2017, Halle 020 / Stand B14

 

 

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