Branchen-Forum zur Zukunft der Rohrbearbeitung feiert Jubiläum

Experten treffen sich zum zehnten Mal bei den Transfluid Innovation days

Der Fortschritt lebt vom Austausch von Wissen. Treffender als Albert Einstein kann man nicht beschreiben, was sich auch die Transfluid Maschinenbau GmbH aus Überzeugung auf die Fahnen geschrieben hat. Mit seinen Innovation days bietet das Unternehmen der Rohrbearbeitungsbranche bereits seit zehn Jahren ein Forum, um aus verschiedenen Blickwinkeln gemeinsam neue Perspektiven zu entwickeln. Auch zur Jubiläums-Veranstaltung trafen sich wieder zahlreiche Experten zwei Tage lang im sauerländischen Hotel Rimberg zum offenen Gedankenaustausch.

„Für uns ist es selbstverständlich, ausgetretene Wege zu verlassen und unser Wissen zu teilen, um dadurch Standards neu zu definieren“, so Stefanie Flaeper, Geschäftsführerin bei Transfluid. „Dass sich unsere Wissensplattform mittlerweile fest etabliert hat und das Interesse von Jahr zu Jahr steigt, zeigt uns, dass gerade im Mittelstand der Bedarf hoch ist nach Transparenz.“ Der besondere Mehrwert der Schmallenberger Innovationstage: In Referentenbeiträgen und Fachgesprächen bringt Transfluid als Initiator und Gastgeber gemeinsam mit weiteren renommierten Unternehmen Potenziale der Rohrumformtechnik praxisnah auf den Tisch. Der Fokus lag dabei dieses Mal auf der „Ablaufoptimierung in der Einzelstück- und Kleinserienfertigung“.

Wertvolle Impulse und intensiver Austausch

Rund um die weltweiten Bearbeitungsmöglichkeiten von Rohren für die Bereiche Schiffbau, Offshore und Hydraulik bis zum Rohrdurchmesser von 220 mm – inklusive Ablängen, Biegen, dem Anbringen von Verbindungssystemen und Vermessen der Teile – ging es in dem Vortrag „Complete Piping Solutions“ der Parker Hannifin GmbH.


Zum Thema „Verschraubungs- und Verbindungssysteme in der Hydraulik“ referierte die Voss Fluid GmbH und ging insbesondere auf Schneidringvormontagegeräte ein, die neben einer automatischen Werkzeugerkennung über eine Druck/Weg-gesteuerte Prozessüberwachung verfügen. Damit kann die Vormontage der Schneidringe geprüft werden.


Die Firma Metronor Messsysteme stellte spezielle Messstifte vor, die drahtlos mithilfe einer optischen Empfängerstation ein freies Arbeiten bei großen Werkstücken oder in engen Bauräumen ermöglichen. Zum Einsatz kommt diese schnell betriebsbereite und gut transportierbare Lösung beispielsweise in Schiffen, um eine vorhandene Leitung zu messen, die Daten an die Rohrfertigung zu übertragen und zu kopieren. Auch virtuelle Leitungen lassen sich damit frei im Raum messen und so beispielsweise zwei Anschlussstücke miteinander verbinden.


Frei nach dem Motto „Formst du noch oder biegst du schon?“ widmete sich Transfluid in einem weiteren Vortrag der Ablaufoptimierung in der Rohrfertigung und machte deutlich, dass die Umformung in der Prozesskette immer vor dem Biegen erfolgen sollte, um auf kostspielige Handlingsysteme oder aufwendiges Nacharbeiten verzichten zu können. Auch die neue Rohrbiegesoftware „t project“ wurde vorgestellt und anhand von Beispielen demonstriert, wie sich damit Durchlauf-, Rüst- und Maschinenzeiten verringern, Abläufe straffen und eine flächendeckende Dokumentation erreichen lassen.


Im Rahmen einer Betriebsbesichtigung nutzten die Teilnehmer die Gelegenheit, noch mehr Einblicke in die Praxis der Rohrbearbeitung zu erhalten. Dabei unterstrich Transfluid-Geschäftsführer Gerd Nöker, dass es neben dem Wissensaustausch gerade auch kundenorientierte Entwicklungen sind, die den Fortschritt voranbringen. Denn um den steigenden Anforderungen in unterschiedlichsten Branchen gerecht zu werden, braucht es nachhaltige Lösungen, die passen. Das Fazit von 10 Jahren Innovation days: Man steht immer am Anfang und die Zukunft bleibt spannend. Transfluid freut sich schon jetzt auf das nächste Treffen.

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