Hoch hinaus


Praxisbericht . MKG biegt´s „digital“ erstklassig hin

Wenn schwere Lasten in luftigen Höhen transportiert werden müssen, sind auch Speziallösungen gefragt, die Kräne aus Großserienproduktionen nicht bewältigen können. Für solche individuellen Herausforderungen glänzt die MKG Maschinen- und Kranbau GmbH aus dem niedersächsischen Garrel mit ihrer beeindruckenden Innovationskraft.

Fokussiert auf die Fertigung von hydraulischen Lade- und Montagekränen und mit besonderem Know-how, setzt das Experten-Team Maßstäbe im Kranbau. Dabei bietet MKG eine umfangreiche Produktpalette von Baustoffkränen über Langarmkräne bis hin zu Teleskopkränen.

Hoch hinaus

Bei ihrer kundenorientierten Produktion fertigen die Kranspezialisten ihre Rohrbauteile bereits seit vielen Jahren auf einer CNC-gesteuerten Biegemaschine von transfluid®. Natürlich ändern sich im Laufe der Zeit auch die Anforderungen. Damals brauchte es eine Lösung für sehr kompakte und spezifische Rohrgeometrien,

z. B. wenn mehrere 180° Bögen nacheinander auf der Maschine gefahren werden mussten. Dies ermöglichten ein schmaler Biegekopf und spezielle Höhenanschläge. Zusätzlich wurde das Rohr, aufgrund des relativ kleinen Rohrdurchmessers und der großen Rohrlänge, bei wiederkehrenden Bögen gestützt. Clemens Schmees, Technischer Leiter bei MKG, erinnert sich: „Früher wurde von der Arbeitsvorbereitung eine Liste an den Maschinenbediener weitergegeben, der daraufhin das Rohr am Maschinenrechner aufgerufen hat.“ Die vorhandene Software war nach manueller Eingabe der Rohrgeometrie in der Lage einen Kollisionstest zu fahren sowie die Sägelänge und die Biegedaten zu berechnen. Aufgrund der Liste wurden die Rohre zugeschnitten, gebogen und vormontiert. „Wir wollten mit wachsenden Anforderungen den Arbeitsablauf schließlich verbessern und die Prozesse sicherer auslegen“, so Clemens Schmees. Die passende Lösung für die CNC-gesteuerte Rohrbiegemaschine bis 30 mm lieferte die intelligente Einbindung unserer transfluid®-Software t project. Damit werden jetzt im MKG-Büro die Biegeaufträge ausgewählt und in einer Liste zusammengefasst. Der Import der zu biegenden Rohre erfolgt aus einem PPS-Programm direkt an den Rechner der Biegemaschine. Bereits im Vorfeld können die theoretischen Taktzeiten ermittelt und die entsprechende Biegesequenz im Netzwerk hinterlegt werden. Der Maschinenbediener in der Produktionshalle verfügt per t project-Software über einen direkten Zugriff auf die Auftragsliste, kann sie sukzessive abarbeiten und als erledigt markieren.

zuverlässiger und nahezu papierloser Arbeitsprozess gesichert

 

Darüber hinaus besteht die Möglichkeit sogenannte Eilaufträge, die ungeplant einfließen, in einer zusätzlichen Liste anzulegen und der Verwaltung zu melden. Auch diverse Auswertungen, wie Tages- und Auftragsmengen, der zeitliche Anteil von Umrüstungen und die Maschinenlaufzeit im Soll- und Istwertvergleich, sind jetzt möglich. So können der Maschinennutzungsgrad, die technische Auslastung und die Fehlteile festgestellt werden. Mit der rundum gelungenen Aktualisierung der digitalen Fertigungs-Vernetzung ist ein zeiteffizienter, zuverlässiger und nahezu papierloser Arbeitsprozess gesichert. Wir wünschen unserem geschätzten Kunden MKG auch mit der neuen Biege-Lösung weiterhin viel Erfolg mit frischen und fortschrittlichen Ideen für außergewöhnliche Spezialkräne.

MKG Maschinen- und Kranbau GmbH
Daimler Benz Straße 6
D-49681 Garrel

www.mkg-krane.de