Der Roboter als effektive Rohrbiegemaschine

Transfluid mit neuer Maschinengeneration

Roboter, die als Biegemaschinen effektiv und flexibel Rohre bearbeiten, sind schon seit geraumer Zeit im Einsatz. Diese Systeme werden ständig konsequent weiterentwickelt. Für die Experten von Transfluid bedeutet dies in erster Linie, die Software auf einen benutzerfreundlichen Stand zu bringen, um effizient und professionell agieren zu können. Die Biegesysteme des Hightech-Maschinenbauers sind in der Lage, ohne separate Programmierung Isometriedaten zu übernehmen und daraus Biegedaten zu generieren.

Nächste Evolutionsstufe aufgesetzt und verbessert
Nun hat Transfluid die Maschinenserie der Roboterbieger in der nächsten Evolutionsstufe neu aufgesetzt und noch einmal verbessert. Die Onlineanbindung an CAD-Systeme war schon immer möglich und reduziert die Rüstzeiten erheblich. Ein weiterer wichtiger Grund die Softwareanbindungen zu vereinfachen, ist die relative Hemmschwelle in vielen Unternehmen, was die Roboterprogrammierung angeht.

Die neueste Generation der Maschinen ist in der Lage, Isometriedaten online zu verarbeiten. Darüber hinaus sind in der Steuerung Positionen hinterlegt, wo das Bauteil abgeholt und abgelegt wird. Außerdem können die Positionen des notwendigen Supports bei langen Rohren abgerufen werden. Eine komplett neue, komplexe Geometrie kann dadurch schnell, bereits innerhalb von maximal 30 Minuten, programmiert und gebogen werden. Dies beinhaltet auch das Rüsten der Biegewerkzeuge.

Synchronisiert und kodiert zur eindeutigen Identifikation
Transfluid-Biegezellen mit zwei Robotern biegen lange Rohre von beiden Seiten. Dabei können die Rohre bereits mit Umformungen, Schläuchen oder Verbindungssystemen versehen sein. Das vereinfacht die Vorbereitung und Reinigung der Rohre vor dem Biegevorgang erheblich. Gerade Rohre lassen sich an den Enden erheblich besser bearbeiten, vorausgesetzt, eine Biegemaschine kann von beiden Seiten biegen. Diese Vorteile können sowohl beim Biegen mit einem oder zwei Robotern genutzt werden.

Bei einer Ausstattung mit zwei Robotern können Rohre bis zu 6.000 Millimetern Länge problemlos bearbeitet werden. Die beiden Roboter synchronisieren sich bei der Anwendung. Zusatzeinrichtungen, wie zum Beispiel Halte- oder Stützvorrichtungen, synchronisieren sich automatisch mit dem bearbeitenden Roboter. Über Kodierungen am Bauteil erkennen die Biegeroboter das Rohr, erzeugen die Bogenfolge und können auch verschiedene Radien und Durchmesser wählen. Insgesamt sind bis zu sechs verschiedene Rohrdurchmesser oder Radien ohne Umrüsten nutzbar.

Erweiterte Bearbeitung, größere Ausbringung
Mit der Neu- und Weiterentwicklung von Transfluid kann eine Fertigungszelle mit zwei Robotern inzwischen nicht nur an einem Rohr beidseitig biegen – jeder der beiden Biegeroboter ist auch in der Lage, eine unterschiedliche Geometrie zu bearbeiten. Beide Maschinen sind permanent im Einsatz. Damit ist das System effizient nutzbar und hat eine wesentlich höhere Ausbringung.

Biegen und Handling ohne aufwendige Programmierung
Die neue Generation von den Transfluid-Biegerobotern bietet ein noch sichereres Handling: Denn die Position, an der das Rohr am Magazin gegriffen wird sowie die Position, an der das Rohr gegriffen wird, um es abzulegen, ist aus vorprogrammierten Werten abrufbar. Das bedeutet für den Anwender, dass nahezu keinerlei Programmierung des Biegeprogramms oder der Handling-Abläufe notwendig ist. Es wird einfach auf bereits hinterlegte Daten zurückgegriffen.

Auch Bauteile, bei dem es aufgrund großer Schenkellängen bei konventionellen Biegemaschinen zu Kollisionsproblemen kommt, lassen sich problemlos bearbeiten. Denn der letzte Bogen ist am „schwebenden“ Rohr unmittelbar über der Ablageposition umsetzbar. Die gesamte Anlage wird über eine Biegemaschinensteuerung betrieben. Dies hat den Vorteil, dass sowohl mit x, y, z-Daten gearbeitet werden kann, als auch mit Längen und Biegewinkeln sowie bei jeder konventionellen Biegemaschine.

Kurze Lern- und Arbeitswege
Besondere Kenntnisse einer Roboterprogrammierung sind nicht notwendig. Um die Rüstzeiten so gering wie möglich zu halten, haben die Roboter inklusive der Zusatzachsen eine voreingestellte Rüststellung. Diese ermöglicht es dem Anwender, Rüstvorgänge auf kurzen Wegen zu erledigen. Mit der neuen Generation der Roboterbieger hat Transfluid die Möglichkeiten der Rohrbearbeitung noch einmal erweitert und effizienter gemacht.

transfluid Maschinenbau GmbH
Transfluid ist weltweit gefragter Partner für die Herstellung von Rohrbiegemaschinen und Rohrbearbeitungsmaschinen. Seit 1988 entwickelt Transfluid seine Technologien zur Rohrbearbeitung kundenorientiert weiter und bietet so maßgeschneiderte Lösungen – für den Anlagen- und Maschinenbau, die Automobil- und Energieindustrie, den Schiffsbau und für Hersteller medizinischer Geräte.

transfluid.de

 

Pressefoto 1: Ein Rohr wird schwebend bearbeitet. © transfluid
Pressefoto 1: Ein Rohr wird schwebend bearbeitet. © transfluid

Pressebild 2: Ein Roboterbieger von Transfluid mit einfacher Programmierung. © transfluid
Pressebild 2: Ein Roboterbieger von Transfluid mit einfacher Programmierung. © transfluid

Pressefoto 3: Neu bei Transfluid: In einer Fertigungszelle mit zwei Robotern kann jeder der beiden Biegeroboter eine unterschiedliche Geometrie bearbeiten. © transfluid
Pressefoto 3: Neu bei Transfluid: In einer Fertigungszelle mit zwei Robotern kann jeder der beiden Biegeroboter eine unterschiedliche Geometrie bearbeiten. © transfluid

Kontaktinformationen:

transfluid® Maschinenbau GmbH
Hünegräben 20-22
57392 Schmallenberg

www.transfluid.net

 

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Katharina Hennig
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F. 02 71 . 77 00 16 - 29

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